Messbarer musikalischer Output: SHEDO – Two Broken Hearts

Shameless self promotion alert!!!

Meinen messbaren Output als Musiker der letzten Jahre kann man ohne Untertreibung vermutlich mit einer konkreten Flatline beschreiben. Ich war sporadisch an Bandprojekten beteiligt, aus denen leider nie etwas geworden ist, habe mich mit großen Ideen und noch größeren Fernzielen auf mein Soloprojekt gestürzt, für das mich mich jedoch nie genug motivieren konnte, habe Auftritte mit meiner Coverband gehabt, habe mich mit tollen Musikern zu Jam-Sessions getroffen, deren Output – wie gute Aktionskunst nun mal ist – an Ort und Zeit gebunden und somit flüchtig ist.

Das Ergebnis ist, dass ich nichts zeigen kann, wenn man mich fragt „was machst du so eigentlich als Musiker“, zumindest nichts *eigenes*.

Und da kam wie aus dem nichts meine alte Freundin Hanna Shedo, hatte ein neues Lied geschrieben. Traurige Liebes-Ballade, extrem scharf auf der Kitsch-Grenze segelnd, aber wunderschön. Spärlich instrumentiert, nur Vocals, akustische Gitarre, Piano und ein paar Pads. Ob ich da Bass zu einspielen wollte? Wollte ich … und weil das Arrangement genug Platz bot, entschloss ich mich, einen schön singenden Part auf dem Fretless-Bass dazu zu komponieren und einzuspielen.

Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt zum Eigenlob neige, sondern eher dazu, meine Erfolge kleinzureden und runterzuspielen.
Hier nicht! Ich bin wirklich stolz auf den signifikanten Part, den ich zu dem tollen Gesamtergebnis beigetragen habe.

Zusätzlich haben wir sogar ein richtiges Musikvideo gedreht, was den oben beschriebenen Charakter noch gut unterstreicht. So richtig mit Posing bei unter 0°C im Rombergpark … ich durfte wenigstens noch meinen Mantel anbehalten, aber die arme Hanna …

An dieser Stelle vielen Dank an unseren Regisseur Mathias Kasper von mv-production, der übrigens auch den Song produziert hat.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit „Two Broken Hearts“:

 

Leipzig, 171101_1830
B.

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