Korruption: warum kauft Google nicht einfach US-Politiker? Alle anderen machen das doch auch …

Wenn ihr euch mal richtig gut fühlt, und es euch schwer fällt, eure gesunde Dosis Wut zu sammeln, dann lest das hier:

Google könnte die derzeit in den USA debattierten Internet-Zensur-Gesetze SOPA und PIPA möglicherweise auf sehr einfache Weise stoppen. Der Konzern müsste dafür lediglich zu jedem Kongressabgeordneten und Senatoren der im November zur Wahl steht, einen willigen Gegenkandidaten finanzieren. Sie glauben das nicht, weil das politische System nicht so korrupt sein kann? Dagegen spricht zum Beispiel der Fall Paul Ryan.

Der republikanische Abgeordnete aus Wisconsin, der dem Haushaltsausschuss vorsitzt, gab am 9. Januar überraschend bekannt, dass er nun doch nicht wie vorher angekündigt für, sondern gegen SOPA stimmen wolle. Die sichtbarste Ursache für diesen plötzlichen Sinneswandel findet sich in Ryans Wahlkreisherausforderer Rob Zerban. Der sammelte durch eine Reddit-Kampagne, die Ryans Position zu SOPA zum Inhalt hat, so überraschend schnell und viel Geld, dass der Abgeordnete um seine Wiederwahl im November bangen muss.

Und da das die Contentmafia natürlich viel besser kann, wird im Artikel noch exemplarisch ein anderer großartiger Politiker aufgezeigt, der einfach direkt aus der Politik in die Lobbyistenbranche gewechselt ist.

Land Of The Free, Home Of The Brave …

Und nicht, als würde ich das in Brüssel oder Berlin anders erwarten …

Dortmund, 120125_2008

B.

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